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Brauchvermischung

Im Laufe der Jahrhunderte sind die Bräuche im Advent mancherorts durcheinander geraten: Der süddeutsche Pelzmärte, vom Namen her dem heiligen Martin verbunden, poltert am Nikolaustag, der Nikolo zieht mit Engeln und Teufeln in der Adventzeit durch die Dörfer, andernorts zog der Christmann oder die Christpuppe, begleitet von weißgestalteten Gestalten mit Taschen voller Geschenke. Die vielen Teufel und Teufelchen, Verkleidungen und Masken, lassen neben dem Vermischen von Martins-, Nikolaus- und Winterbrauchtum auch das Eindringen von Narrenbrauchtum erkennen.

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

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